Ein paar allgemeine Hinweise zu unseren Veranstaltungen:

Reservierung nur mit Vorkasse. Bitte eine E-mail mit gewünschter Kartenanzahl an derweinbeisser@t-online.de senden.

Wir senden Ihnen dann die Zahlungsinformationen und bestätigen den Erhalt des Eintrittspreises. Erst nach Zahlungseingang ist die Reservierung verbindlich. Sie können natürlich auch zu unseren Öffnungszeiten bar bei uns im Weinbeisser bezahlen. Leider ist keine Rücknahme gekaufter Karten möglich.

 

Natürlich bieten wir an Veranstaltungstagen auch unsere leckeren Brotzeiten und hervorragenden Weine an. Wir freuen uns, wenn Sie sich auch kulinarisch von uns

verwöhnen lassen.

Bei Interesse an unseren Veranstaltungen schicken wir Ihnen gerne unseren Newsletter.

E-mail mit "Newsletter" an: derweinbeisser@t-online.de


Winter/Frühjahr 2019   

Februar - April

Vielen Dank an Holger Paetz und Zither-Manä, unsere Intendanten. 

Eintritt 20,-€ · Einlass ab 18:00 Uhr · Programmbeginn ist immer 20:30 Uhr


27. Februar 2019 

Pater Paetz - „Fürchtet Euch!“

 

Die Buß- und Fastenpredigt 

von und mit PATER PAETZ

 

Hageln wird es heftige Backenstreiche für all die Pappnasen. Für den Heißluft-Horst und den fränkischen Tollpatsch. Ihr Sündenregister ist gewaltig! Sie trauen sich gar nach Niederbayern. Wo sie ausgerechnet am Aschermittwoch, dem „Dies Cinerum“ der Selbstsucht frönen. Ein gottloses Ritual der Todsünden! Solchen Elementen gehört standgepaukt und heimge-leuchtet. Mag der Zorn des Herrn ungewiss sein, der des Paetz ist es mitnichten!

 

Holger Paetz, Kabarett."Salzburger Stier", "Schwabinger Kunstpreis", "Münchner Kabarettpreis". 
"Wenn einer ein Jahrzehnt lang das Singspiel für den Nockherberg geschrieben hat, weiß er, wie Politiker-Derblecken geht." 

(Passauer Neue Presse)


13. März 2019
Josef Brustmann
"Das Leben ist zu kurz - Kauf die roten Schuh‘ "

 

Dass sie mal untergehen würde, die Erde, war allen klar - warum auch nicht? Die Sonne macht das jeden Tag! War doch klar, dass sich irgendein Trumpl findet, der den roten Knopf drückt.

Aber es kam alles anders. Die Erde kippte plötzlich von sich aus auf die rechte Seite, viele verloren das Gleichgewicht und stürzten ins All. In England klaute jemand im Durcheinander die Kronjuwelen, in Oberammergau tauchte in einem Wirtshaus das Bernsteinzimmer wieder auf.

In Dr. Markus Söders Staatskanzlei fielen alle soeben aufgehängten Kreuze von der Wand. Alle Lufthansa-Piloten brachen sofort einen Streik vom Zaun. Und als in Berlin aus der Kuckucksuhr des Heimat- und Innenministers Horst Seehofer ein brennender Kuckuck wie ein Beelzebub herausfuhr, dabei mehrere Male „Asylantenraus-Asylantenraus“ schrie, entgleiste zeitgleich wie durch Zauberhand in Ingolstadt Seehofers Märklin-Eisenbahn (wer hatte die Weichen falsch gestellt?). 

Durch ganz Oberbayern ging ein gewaltiger Rechtsruck.

In Berlin zog sich Angela Merkel für immer in ihre Raute zurück, ohne noch einen Erben für ihre 270 Hosenanzüge eingesetzt zu haben. Noch ehe Frau Dr. Storch das Ruder an sich reissen konnte, implodierte der Stern. Von Adam und Eva  und dem jüngsten Gericht keine Spur - alles frei erfunden. 

Nur ich, der Dokumentarist, überlebte vorläufig, weil in Wolfratshausen immer erst alles 20 Jahre später passiert. Kauf dir die roten Schuh, hör ich mich noch zu meiner Frau sagen, das Leben ist kurz.

 

Josef Brustmann, „der tröstende Stern am konfusen Kabaretthimmel“ (SZ) versucht zu retten, was zu retten ist, mit lautem Singen, Instrumentengetöse und Pfeiffen im Wald. 


10. April 2019

Claudia Pichler -

„Ned blöd ... für a Frau!“

 

Claudia ist nett, höflich, gscheit und ein hübsches Mädchen – also perfekt angepasst und dermaßen unauffällig. Aber: Claudia hat es satt! 

 

Als echte Aubingerin, am zivilisatori-schen Rande Münchens aufgewachsen, mit allen Isarwassern gewaschen und austriakisch gewürzt, rafft sich die passionierte Lethargikerin, die am liebsten auf dem Kanapee liegt und sinniert, auf und erobert die Kleinkunstbühne. Sie erzählt allzu menschliche Geschichten aus ihrer Welt, fabuliert über ihre Erfahrungen im Berufs-, Genuss- und Liebesleben, erörtert die Tücken religiöser Befindlichkeiten genauso wie die Freuden von Haustierbesitzern und die Missverständnisse, die nur Dialektsprechende erleben können. Claudia, die in München über Gerhard Polt promoviert hat, frönt dabei gern ungeniert und ganz unakademisch ihrem Grant, denn die Zeiten der Zurückhaltung sind vorbei! Dabei greift Frau Dr. Pichler bisweilen zum äußersten: ihrer Gitarre! Selbstgedichtet, arglos arrangiert und musikalisch schleierhaft, aber charmant interpretiert lassen ihre Songs Weltbewegendes bis Alltägliches in ganz ungeahntem Glanz erstrahlen...

Bisher machte Claudia Pichler im Trio „Die drei Haxn“ mit Anni Preuß und Michael Well die bayerische Kleinkunstlandschaft unsicher, jetzt also startet sie also mit ihrem ersten Solo-Programm durch. Dabei ist nicht nur „ned blöd“, sondern unwiderstehlich charmant, authentisch und erschreckend nixscheißert. 

Wir arbeiten fleißig an weiteren Terminen...

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